Es war einmal ein Ehepaar mit zwei Kindern; sie lebten in einem kleinen Dorf und waren trotz ihrer harten Arbeit sehr arm. An einem kalten und verschneiten Dezembertag suchte ein armer Bettler
mit seinem klapprigen Karren, den ein alter Gaul zog, um Unterschlupf. Doch all die reichen Bauersleute mit ihren großen Ställen wiesen ihn ab. Nur die arme Familie gewährte ihm Einlass und
teilte mit ihm auch das Wenige, das sie hatten. Beim Abendessen erzählten die Kinder dem Bettler, dass sie so gerne mal das Christkind treffen würden. Und sie würden es auch nicht um Geschenke
bitten, sondern um etwas mehr zu essen. Der Bettler hörte den Kindern aufmerksam zu. Als er am nächsten Tag die Familie verließ, bedankte er sich und bat sie, doch auch ihn einmal zu besuchen. Er
sagte : „Folgt nur meiner Wagenspur !“ Kurz vor Weihnachten brach die Familie auf, um beim Bettler vorbei zu schauen. Sie dachten, dass er bestimmt etwas Gesellschaft brauchen könnte, vor allem
an Weihnachten. Also folgten sie seiner Wagenspur, die ganz ungewöhnlich silbern glitzerte. Die Spur führte sie weit, weit weg von zu Hause in eine Gegend, die ihnen völlig fremd war. Plötzlich
standen sie vor einem Tor, das prächtiger war als alles, was sie je zuvor gesehen hatten. Die Spur führte durch das Tor, und die Familie folgte ihr. Als sie nun alle hindurch traten,
erblickten sie wunderschöne, weihnachtlich geschmückte Häuser. Und in jedem davon sahen sie einen Weihnachbaum stehen, und viele Kinder saßen drum herum. Als die Familie weiter Richtung Dorfmitte
ging, begegnete ihnen der Bettler, der sie freundlich begrüßte und willkommen hieß. Er führte sie auf den Dorfplatz - die Kinder konnten es kaum glauben – da stand das Christkind und nahm die
Wünsche der Kinder entgegen. Die Familie konnte kaum ihren Augen trauen. Dies war das schönste Weihnachten, das sie je erlebten.
Theresa Bartl, Kl. 2 b
Berufsfachschule für Hauswirtschaft
der A. Schulschwestern
Mariahilfplatz 14
81541 München
Es war kurz vor Weihnachten, ois a kloans Sterndal vom Himmi gfoin is, weils ned aufpasst hod. Es is ganz hart auf unserer Woit aufgschlogn, wo koana mehr Zeit hod fürn andern und Liab, Hoffnung
und Zusammenhalt foin.
A traurigs kloans Madl hod nan gfunden und mit hoam gnomma. Ganz verwundert hod des kloane Sterndal gfrogt: „Jetz is doch boid Weihnachtn, warum is bei eich nix mit Tannenzweig, Kerzn und
Strohsterndal gschmückt? Warum riechts bei eich ned nach Platzl, Orangen und Kinderpunsch?“ Do hod des kloane Madl bloß gsogt: „Unsa Mama wuit uns nimma homm und is ganz weid weg zogn und da Papa
hod überhaupt koa Zeit ned, weil er immer so vui arbeitn muas. Um meine kloana Gschwister kümmer i mi, weil wenn da Papa aufd Nocht hoam kimmt, schlaffn mia scho und er geht in da Friah ausm
Haus, wenns no ganz dunkel is.“ Wia des Sterndal des ghead hod, is es ganz wütend worn und hod si vorgnomma a ernstes Wort mit dem Papa zum redn. Als er am nächsten Morgen no ganz miad in´d
Arbeit gfahrn is, hod des Sterndal eam begleitet und war a den ganzn Dog mit im Büro. Do hods a Gespräch zwischen am Papa und seim Arbeitskollege mitkriagt. Der Kollege hod ganz laut rumprahlt,
dass er seine Kinder des neueste Handy, den besten ipod und den schnoisten Computer kaffn und untern Christbaam legn wird. Da Papa von dem kloana Madl is ganz traurig wordn und hod zu sich soiber
gsogt: „Jetz arbat i eh scho den ganzn Dog und konn ma trotzdem koane tollen Gschenke leisten, weil des ganze Goid fürd Miete, an Strom, Essen und unser Auto drauf geht. I woas nimmer wos i
machen sui.“ Do is des Sterndal ganz schnell zum kloana Madl gflogn und hod eam verzoit, warum ihr Papa immer so vui arbeitet. „Du derfst dein Papa ned bes sei, er wui doch bloß, dass eich guad
geht und an nix foit.“ „Aber mia wünsch uns doch auf Weihnachtn nur, dass da Papa Zeit für uns hod, mit uns spuit, uns zuahead und wieder so lustig is wia friara.“
Plötzlich is da Papa in da Tür gstandn mit Tränen in de Augn und hod gsogt: „Es duad ma so leid, dass i nia Zeit für eich kappt hob, aber i wuit eich doch bloß teure Gschenke kaffn. Aber wenns
ihr de gor ned wuits, nimm i ma liaba a bor Wochn frei, dann kemma Platzl backn, an Schneemann baun und Schlittnfahrn geh.“ Des Madl und da Papa homm sich lachend umarmt und des kloane Sterndal
is wieda an Himmi nauf gflogn. Dank eam hod de Familie doch no wunderscheene Weihnachtn feiern kenna.
Wenn jeder a kloans Liacht weida gibt, in Form von a Umarmung, am liaben Wort oder am Kuss, wird de Woit für jeden von uns Stück für Stück heller.
Michaela Leichte, Kl. 2 b
Berufsfachschule für Hauswirtschaft d. A. Schulschwestern
Mariahilfplatz 14
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In einer großen Stadt, da lebte einmal ein Junge. Er war wie viele kleine Jungen in seinem Alter, wollte immer neues Spielzeug, und er gab sich nie zufrieden. Er freute sich schon auf das nahende
Weihnachtsfest, aber nur wegen der neuen Spielsachen. Eines Abends beobachtete der Geist der Weihnacht , wie der Junge sich benahm, als er zu Bett gehen sollte. Er schrie, weinte und tobte.
Betrübt wandte sich der Geist ab. Etwas später lag der Junge gerade im Bett, als es sachte an sein Fenster klopfte. Er stand auf und sah nach. Der Garten lag im Dunkeln, aber vor der
Fensterscheibe wirbelte eine einzelne Schneeflocke lustig hin und her. Das Fenster klickte und schwang auf, gefolgt von einem Kichern. „Der Geist der Weihnacht schickt mich zu dir, ich soll dich
mitnehmen auf meine Reise. Hab’ keine Angst und komm!“ Mit diesen Worten wirbelte die Schneeflocke davon. Mit dem unwiderstehlichen Drang ihr zu folgen, kletterte der Junge auf die Fensterbank.
Da verlor er den Halt und schwebte davon, der Schneeflocke hinterher. Sein Haus blieb weit unter ihm zurück. Dann sah der Junge etwas anderes. Er sah die gleiche Straße wie zuvor, doch alles
wirkte irgendwie sonderbar. Die Häuser waren älter, die Straßen kaputt und alles wirkte zerstört. „Hier hat vor langer Zeit ein großer Krieg getobt“, hörte er eine Stimme. Sie schwebten auf
die Straße herab. Der Junge sah einen Tannenzweig auf dem Asphalt liegen. Als sie näher kamen, sah er den kleinen Strohstern daran. Durch ein Fenster erspähte er eine kleine Familie. Die
Gesichter der Kinder leuchteten auf, als sie die Tafel Schokolade erblickten; obwohl es nur eine Tafel für fünf Kinder war. „Das war Heiligabend vor 60 Jahren. Nimm den Zweig mit“, ertönte eine
feine Stimme. Der Junge hob den Zweig auf. Dann hoben sie wieder ab. Sie wirbelten davon, und ehe der Junge es bemerkte, saß er auf seinem Bett. Er rieb sich die Augen und sah zum Fenster. Dort
lagen: Tannenzweig, Strohstern und eine schmelzende Schneeflocke. „Morgen wird dich eine meiner Schwestern abholen …“ Die Stimme war immer leiser geworden und schließlich verklungen. Auf der
Fensterbank lag nur noch ein Wassertropfen. Am folgenden Abend klopfte es erneut am Fenster. Der Junge stand auf, und das Fenster öffnete sich. „Der Geist der Weihnacht schickt mich zu dir, komm
mit!“ Mit diesen Worten trug der Wind beide davon. Dieses Mal flogen sie länger, bis sie einige kleine Hütten sahen, die an einem staubigen Feldweg lagen. Sie flogen näher. Trotz einigem
Abstand hörte der Junge Menschen lachen. Durch ein Fenster sah er hinein. Drinnen saßen viele Leute und aßen zusammen. Die Kinder spielten mit grob geschnitzten Holzfiguren. „Das war Heiligabend
vor 400 Jahren. Damals gab es nichts von Wert. Schau mal!“ Die Schneeflocke schwebte um ein einfaches Schaffell und ein Pferdchen aus Holz. „Nimm es mit!“ Damit flogen sie zurück.
Als der Junge wieder auf seinem Bett saß, hörte er die Stimme der zweiten Schneeflocke: „Morgen wird das letzte Mal sein, dass dich eine meiner Schwestern abholen wird, denn es ist Heiligabend.“
Damit verklang auch die zweite Stimme. Auf der Fensterbank lagen nun zwei Wassertropfen. Am nächsten Abend waren die Eltern überrascht. Warum hatte ihr Sohn doch gar nicht nach Spielzeug und
Süßigkeiten verlangt? Sogar freiwillig war er zu Bett gegangen. Der Junge wartete aufgeregt und neugierig auf die Schneeflocke. Die ließ auch nicht lange auf sich warten. „Du weißt, warum
ich komme. Heute ist das letzte Mal, dass ich dich mitnehme. Komm!“ Ein Windstoß, und sie waren fort. Sie flogen so lange, dass dem Jungen fast mulmig wurde. Dann sanken sie herab. Sie flogen auf
einen winzigen Viehstall zu. Der Stall war marode und zugig. Doch ein einzelner Stern leuchtete hell im Schneetreiben. „Das war Heiligabend vor 2000 Jahren. Geh hinein! Ich warte hier draußen.“
So trat der Junge in den Stall. Dort sah er einen ärmlich gekleideten Mann und eine Frau, die sich über die Futterkrippe beugt. Darin lag ein kleines Baby. Einem Impuls folgend, zog der Junge das
Schaffell hervor, das er wie alles andere zu Hause eingesteckt hatte. Damit umwickelte er den Säugling, um die Zugluft abzuschirmen. Er gab ihm auch das Holzpferdchen, und den Tannenzweig hängte
er über die Krippe. In diesem Moment klopfte es, und zehn zerlumpte Schafhirten traten ein. „Wir haben nicht viel, aber wir haben Brot, Milch und Käse. Lasst uns teilen und die Geburt des Herrn
feiern.“ Da begann das Baby zu lachen und der Junge begriff: Der Geist der Weihnacht ist in jedem; er bedeutet: anderen Freude zu machen, egal wie bescheiden die Mittel sind. Was zählt, ist der
Wunsch dahinter.
Und so feierte der Junge das schönste Weihnachtsfest in einem Stall, mit Brot und Käse, bei Menschen, die auch die kleinen Gaben schätzen. Und über allem schwebte der Geist der Weihnacht und
lachte zusammen mit den Schneeflocken.
Annika Heydkamp, Kl. 2 a
Berufsfachschule für Hauswirtschaft
der A. Schulschwestern
Mariahilfplatz 14
81541 München
Ich wünsche mir von dir dieses Jahr vieles.
Ich wünsche mir weniger die materiellen Dinge,
Puppen, Spiele und so weiter,
die mir als Kind so wichtig waren.
Ich wünsche mir,
dass Weihnachten nicht nur ein Fest des Konsums ist,
sondern das Weihnachten gelebt, fabriziert wird.
Ich wünsche mir,
dass der Begriff ,, Nächstenliebe’’
nach den Weihnachtsfeiertagen
nicht wieder aus den Köpfen der Menschen verschwunden ist.
Ich wünsche mir,
dass alle Menschen an Weihnachten glücklich sind,
weil es doch das Fest der Liebe ist.
Ich wünsche mir,
dass vor allem Kinder in ärmeren Ländern
ein Weihnachten mit Geschenken erleben dürfen.
Ich wünsche mir,
dass alle Kinder in der Vorweihnachtszeit mit ihren Mamas
Plätzchen backen.
Gibt es eine schönere Einstimmung auf Weihnachten?
Ich wünsche mir,
dass die Kinder Weihnachtslieder singen,
in die Kindermette gehen und erfahren,
dass Weihnachten mehr ist,
als ein Tag, an dem es viele Geschenke gibt.
Ich wünsche mir,
dass Kinder Weihnachten in einer
intakten Familie verbringen dürfen.
Dass sie sich nicht entscheiden müssen,
bei welchem Elternteil sie Weihnachten feiern.
Ich wünsche allen Menschen eine wirklich besinnliche Zeit.
eine Zeit, in der man sich auf das Wesentliche besinnt.
Kerstin Eierstock, Kl. 2b
Berufsfachschule für Hauswirtschaft
der A. Schulschwestern
Mariahilfsplatz 14
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Voriges Jahr, ziemlich am Anfang des Advents, fiel mir im Wartezimmer eines Arztes ein kleiner Gedichtband in die Hände. Er hieß „Gaudete“. Schon auf der ersten Seite fand ich dieses Kurzgedicht,
das mich besonders ansprach:
Heilige Nacht. Aus der
Rocktasche lugt Großmutters
Kätzchen nach dem Herrn.
Ich merkte mir die Verse, dachte aber nicht weiter darüber nach.
Die Adventswochen vergingen schnell. Schon war Heiliger Abend, und es wurde Zeit zur Mitternachtsmesse. Gerade hatte mir die Mutter durch die halb geöffnete Tür ins Zimmer hereingerufen: „Zieh deinen langen warmen Wollrock an, es wird heute eisig kalt!“ Nun gut, dachte ich, wenn es so kalt wird … Ich legte den schweren Rock beiseite, trödelte noch ein bisschen und zog ihn schließlich an. Zehn Minuten später waren wir in der Kirche. Feierlich begann die Liturgie im Licht der flackernden Kerzen. Es gab viele Lesungen, mehr als sonst, kam mir vor; ich wurde müde. Aber dann, als zum „Gloria“ plötzlich die Orgel einsetzte und alle Lichter aufblendeten, sprang ich auf und sang das Lied der Engel mit.
Gleichzeitig spürte ich eine Bewegung an meiner linken Rocktasche. Ich fasste hinein, fand nichts, aber da ging ein Murmeln und Wispern durch die Kirche. Sonderbar, dachte ich, mitten im Gesang! Und was sah ich? Unser Hauskätzchen, das halbwüchsige graue Tigerchen, saß vor dem Altar, direkt an der dort aufgebauten Krippe, und blickte gespannt auf das Jesuskind. Was mag es da gesehen haben, als es seine großen Tierkinderaugen so aufmerksam in den Blick des Herrn hinein senkte? Mir jedenfalls war dieser staunende Blick des Kätzchens das Geschenk des Abends. Nie zuvor habe ich bei irgendeinem Lebewesen eine solche Andacht erlebt.
Natürlich begriff ich, wie das gegangen war: Das Kätzchen war unbemerkt in meine Rocktasche geschlüpft, von mir in die Kirche getragen worden und hatte sich erst bei dem lauten Gloria-Lied selbständig gemacht. Übrigens hob es dann eine Ministrantin vorsichtig vom Marmorboden auf und brachte es mir an meinen Platz.
Auf dem Heimweg kamen mir die Verse aus dem Bändchen „Gaudete“ in den Sinn. Heißt nicht „Gaudete“ auf Lateinisch „Freut euch“? Und hatte unser Kätzchen heute nicht wirklich nach dem Herrn „gelugt“, das heißt doch wohl: frohe Ausschau gehalten. Beides hatte sich erfüllt: meine Freude an dem kleinen Ereignis und das große Schauen dieses Tieres auf den Herrn.
So wurde Weihnachten im vorigen Jahr ein unvergessliches Fest für mich. Ich durfte lernen: Auch die Tiere – besonders die Tierkinder – ahnen, dass Gott in einem Kind auf diese Welt gekommen ist. Ob ich in diesem Jahr wieder etwas so Schönes sehen darf?
Katharina Heckmeier, Kl. 2a
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Es war einmal ein Gebrauchtwagen, der stand lange auf einem Autoplatz ganz hinten in der Ecke und niemand kaufte ihn. Sehnsüchtig sah er von seinem Platz die anderen Wagen auf der Straße
vorbeifahren. Die Jahreszeiten vergingen und es wurde wieder Winter. „Wenn mich jetzt niemand kauft, werde ich verrosten und auf dem Schrottplatz landen“, dachte der Wagen. In der Nacht kamen
zwei Diebe auf den Autoplatz, um einen Wagen zu stehlen. Sie näherten sich mit einer Taschenlampe und der Wagen bekam einen freudigen Schreck. „So ein alter Wagen – der bleibt uns noch
unterwegs stehen“, flüsterte der eine Dieb, „wir nehmen lieber ein neues Modell!“ Sie gingen weiter und der Wagen seufzte. „Wer seufzt denn da?“ fragte eine Stimme in der Dunkelheit. Der
Wagen konnte niemanden sehen, und die Stimme sagte: „ Ich bin der Kater aus dem Büro.“ Der Wagen erzählte dem Kater von den Dieben und dass er so gern wieder fahren würde. „Benzin ist noch genug
im Tank und ich habe auch noch einen Reservetank. Nur der Zündschlüssel fehlt mir. Er ist drinnen im Büro am Schlüsselbrett ganz rechts in der Ecke. Holst du ihn?" Der Kater zwängte sich durch
die Katzenklappe und holte den Schlüssel. Zur Belohnung wollte er einen Ausflug in den Wald machen, um dort zu jagen. Er legte sich auf den Rücksitz und der Wagen fuhr aus der Stadt heraus auf
die Landstraße. In der Dunkelheit bemerkte niemand, dass der Fahrer fehlte. Am Waldrand parkten sie, und der Kater ging auf die Jagd. Nach einiger Zeit kam er zurück, legte sich auf den
Rücksitz und verschlief den Tag. In der kommenden Nacht setzten sie ihre Fahrt fort, und der Kater bestimmte das Ziel. Eines Nachts blieb der Wagen stehen. Irgendetwas stimmte nicht mit dem
Motor. Der Kater war ärgerlich, dass er nun nicht mehr herumfahren konnte und ließ den Wagen allein zurück. „Was wird nun aus mir?“ fragte sich der Wagen. Niemand hörte ihn, er blieb am Waldrand
stehen und der Schnee deckte ihn zu. Da tauchte der Nikolaus mit einem Esel in der Dunkelheit auf. Der Wagen fragte den Nikolaus: „Kannst du mich reparieren? Zum Dank fahre ich dich überall hin.“
Der Nikolaus holte eine silberne Trillerpfeife hervor und pfiff darauf. Der Ton war ganz hell und kurz darauf erschienen Zwerge, die den Wagen reparierten. Nun fuhren der Nikolaus und der Wagen
durch die Nacht, und der Nikolaus verteilte seine Geschenke. Nachdem alle Geschenke verteilt waren, fragte der Wagen: „Was wird nun aus mir?“. „Als Dank für deine Dienste schenke ich dich einem
Kind. Da kannst du wieder fahren.“ Er strich über das Auto und es schrumpfte zu einem nagelneuen roten Spielzeugauto. Der Wagen war glücklich.
Ariane Berger-Oppermann, Kl. 2 b
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der A. Schulschwestern
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